Intel Celeron G5925

Intel Celeron G5925: Budget-Prozessor für grundlegende Aufgaben. Vollständige Übersicht (2025)
Einführung: Wer braucht 2025 einen Celeron?
Intel Celeron-Prozessoren wurden immer als Lösungen für einfache Aufgaben positioniert. Der 2020 eingeführte G5925 ist aufgrund seines niedrigen Preises (rund 45–50 $ im Jahr 2025) und der minimalen Systemanforderungen immer noch in Budget-Builds zu finden. Aber wie relevant ist er heute? Lassen Sie uns das im Detail untersuchen.
1. Hauptmerkmale: Was steckt drin?
Architektur und Fertigungsprozess
Der Celeron G5925 gehört zur Comet Lake-Generation (10. Generation Intel Core). Der Fertigungsprozess beträgt 14 nm, was im Vergleich zu den 7-nm-Chips von AMD und Intel Alder Lake bereits als veraltet angesehen wird. Allerdings ist dies für grundlegende Aufgaben nicht kritisch.
- Kerne und Threads: 2 Kerne, 2 Threads. Basistaktfrequenz — 3,6 GHz, Turbo Boost ist nicht vorhanden.
- Cache: 2 MB L3-Cache.
- Grafik: Intel UHD Graphics 610 mit einer Basistaktfrequenz von 350 MHz und einer maximalen von 1,05 GHz.
Leistung
- Geekbench 6: 756 Punkte (einzeln), 1180 (mehrkernig). Zum Vergleich: Pentium Gold G6400 (nächster Konkurrent) erreicht ~820/1300.
- Echte Anwendung: Im Office, im Browser mit 10 Tabs und auf YouTube (1080p) funktioniert der Prozessor zufriedenstellend, aber bei gleichzeitiger Ausführung mehrerer Anwendungen kann es zu Verzögerungen kommen.
Hauptmerkmale
- Unterstützung für Intel Quick Sync Video — nützlich für die Video-Dekodierung.
- Energieeffizienz: TDP von 58 W ermöglicht den Einsatz eines passiven Kühlers.
2. Kompatible Mainboards: Was wählen?
Sockel und Chipsätze
- Sockel: LGA 1200.
- Chipsätze: H410, B460, H470, Z490.
- H410/B460 — optimal für G5925 (Preis 60–90 $). Beispiele: ASRock H410M-HDV (65 $), Gigabyte B460M DS3H (85 $).
- Z490 — überdimensioniert, könnten jedoch nützlich sein, wenn ein Upgrade auf Core i5/i7 Comet Lake geplant ist.
Auswahlmerkmale
- Überprüfen Sie die Unterstützung von DDR4-2666 (maximale Frequenz für Celeron).
- Um Geld zu sparen, wählen Sie Mainboards mit 2 RAM-Steckplätzen und minimalen Ports (z. B. ASUS Prime H410M-E).
3. Arbeitsspeicher: DDR4 und keine Kompromisse
- Typ: Nur DDR4. DDR5 und LPDDR4x werden nicht unterstützt.
- Frequenz: Bis zu 2666 MHz (offiziell). Übertaktung ist nicht möglich.
- Konfiguration: Dual-Channel-Modus verbessert die Leistung der integrierten Grafik.
- Empfehlungen: 8 GB (2x4 GB) — Minimum für Windows 11. 16 GB (2x8 GB) — angenehm für Multitasking. Beispiel: Kingston Fury DDR4-2666 8 GB — 25 $ pro Modul.
4. Netzteil: Wie viel Watt werden benötigt?
- Berechnung: Bei einer TDP von 58 W und ohne dedizierte Grafikkarte genügt ein Netzteil mit 300–400 W.
- Beispiele:
- EVGA 400 N1 (400 W, 40 $) — Basismodell.
- Be Quiet! System Power 10 (350 W, 55 $) — leise und zuverlässig.
- Tipps: Sparen Sie nicht an Zertifikaten (80+ Bronze oder höher).
5. Vor- und Nachteile
Vorteile
- Preis: Einer der günstigsten Prozessoren auf dem Markt.
- Energieeffizienz: Geeignet für kompakte PCs und Bürosysteme.
- Integrierte Grafik: Ermöglicht den Verzicht auf eine separate Grafikkarte.
Nachteile
- Schwache Multitasking-Fähigkeiten: 2 Kerne kommen nicht mit Rendering oder anspruchsvollen Anwendungen zurecht.
- Veralteter Fertigungsprozess: 14 nm vs. 7 nm bei Konkurrenten.
- Begrenzte Unterstützung für Arbeitsspeicher: Kein DDR5.
6. Nutzungsszenarien
Büro und Studium
- Beispiel: Dokumente, Zoom, Browser — funktioniert ohne Probleme.
- Probleme: Bei gleichzeitiger Ausführung von Excel, PowerPoint und Chrome kann es zu Laggs kommen.
Multimedia
- Video: Streaming in 1080p, 4K (mit Hardware-Dekodierung). Netflix, YouTube — flüssig.
- Bearbeitung: Nur einfache Projekte in Shotcut oder Filmora.
Spiele
- Möglichkeiten: Nur leichte Projekte:
- Minecraft (30–40 FPS bei niedrigen Einstellungen).
- Dota 2 (720p, niedrige Grafik — ~25 FPS).
- Retro-Emulatoren (PS2, GameCube — in Ordnung).
7. Vergleich mit Wettbewerbern
AMD Athlon 3000G (Preis: 55–60 $)
- Vorteile: Vega 3 Grafik (stärker als UHD 610), unlocked Multiplier.
- Nachteile: Höherer Preis, erfordert einen separaten Kühler.
Intel Pentium Gold G6400 (Preis: 65–70 $)
- Vorteile: 4 Threads, bessere Leistung im Multitasking.
- Nachteile: Teurer um 20–25 %.
Fazit: Der Celeron G5925 gewinnt nur in Bezug auf den Preis. Für Spiele ist der Athlon besser geeignet, für Multitasking der Pentium.
8. Praktische Tipps für den Zusammenbau
Budgetkonfiguration (250–300 $)
- Prozessor: Celeron G5925 (45 $).
- Mainboard: ASRock H410M-HDV (65 $).
- Arbeitsspeicher: 8 GB DDR4-2666 (25 $).
- Speicher: Kingston A400 240 GB (30 $).
- Netzteil: EVGA 400 N1 (40 $).
- Gehäuse: Deepcool MATREXX 30 (40 $).
Was verbessern?
- Fügen Sie ein SSD anstelle einer HDD für schnelleren Zugriff hinzu.
- Installieren Sie 16 GB RAM, wenn Sie planen, gleichzeitig mit dem Browser und Anwendungen zu arbeiten.
9. Fazit: Für wen ist der Celeron G5925 geeignet?
Dieser Prozessor ist die Wahl für:
- Büro-PCs: E-Mail, Dokumente, Videokonferenzen.
- Heim-Mediencenter: Filme ansehen, Streaming.
- Entry-Level-Server: Zum Beispiel zur Dateiablage oder für die Hausautomation.
Warum gerade er?
- Minimaler Preis.
- Geringer Energieverbrauch.
- Einfache Integration in bestehende Systeme.
Für wen ist er nicht geeignet?
- Gamer.
- Freiberufler, die mit Grafik oder Code arbeiten.
- Enthusiasten, die ein Upgrade planen.
Schlussfolgerung: Celeron G5925 im Jahr 2025 – Lohnt sich das?
Trotz seines Alters bleibt der Celeron G5925 für spezifische Aufgaben relevant. Wenn Sie einen „Arbeits“-PC für 250–300 $ oder ein kompaktes HTPC benötigen, ist dies eine gute Wahl. Aber selbst im Budgetsegment gibt es modernere Alternativen, daher sollten Sie vor dem Kauf Ihre zukünftigen Anforderungen bewerten.