Apple M3 Max
Apple M3 Max: 16-Kern-CPU und 40-Kern-Grafik
Der Apple M3 Max erschien im Oktober 2023 als Spitzenprozessor der M3-Familie. In der maximalen Konfiguration verfügt er über eine 16-Kern-CPU mit 12 Performance- und 4 Effizienzkernen, eine 40-Kern-GPU, 92 Milliarden Transistoren und Unterstützung für bis zu 128 GB Unified Memory mit einer Bandbreite von 400 GB/s.
Auf dieser Seite wird die Version des M3 Max mit 16 CPU-Kernen und 40 GPU-Kernen betrachtet. Die kleinere Konfiguration mit 14 CPU-Kernen und 30 GPU-Kernen wird separat behandelt.
Architektur und CPU
Die wichtigste Änderung gegenüber dem M2 Max ist die Erhöhung der Zahl der Performance-Kerne von 8 auf 12. Die Gesamtzahl der Kerne stieg von 12 auf 16, während die Zahl der Effizienzkerne unverändert bei vier blieb.
Die zusätzlichen Performance-Kerne wirkten sich besonders stark auf die Multi-Thread-Leistung aus. Im Cinebench R23 erreicht das 16-Zoll-MacBook Pro mit M3 Max rund 24.024 Punkte gegenüber 14.767 Punkten beim Modell mit M2 Max. Das entspricht einem Plus von etwa 63 %. Im Single-Core-Test stieg das Ergebnis von 1625 auf 1968 Punkte, also um etwa 21 %.
Leistung in konkreten Geräten
| Gerät | Prozessor | Geekbench 6 SC | Geekbench 6 MC | Cinebench R23 SC | Cinebench R23 MC | Preis zum Marktstart |
|---|---|---|---|---|---|---|
| MacBook Pro 16 (2024) | M4 Max 16 CPU / 40 GPU | 4003 | 26 473 | 2209 | 27 595 | $3999 |
| MacBook Pro 16 (2023) | M3 Max 16 CPU / 40 GPU | 3096 | 21 243 | 1968 | 24 024 | $3999 |
| MacBook Pro 16 (2023) | M2 Max 12 CPU / 38 GPU | 2798 | 15 232 | 1625 | 14 767 | $3499 |
Im Geekbench 6 liegt der M3 Max im Single-Core etwa 11 % und im Multi-Core etwa 39 % vor dem M2 Max.
Die 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit demselben 16-Kern-M3 Max erzielen in kurzen CPU-Tests praktisch identische Ergebnisse. Ein Unterschied zeigt sich bei anhaltender Volllast: Das größere Gehäuse des MacBook Pro 16 kann die maximale Leistung besser halten.
Im Cinebench 2024 erreicht das MacBook Pro 16 im Multi-Core-Test rund 1612 Punkte, das MacBook Pro 14 rund 1532. Im Single-Core-Test liegen die Ergebnisse mit etwa 139-140 Punkten praktisch gleichauf.
Der M4 Max steigerte die Leistung später nochmals. Im Cinebench R23 beträgt sein Vorsprung gegenüber dem M3 Max etwa 12 % im Single-Core und 15 % im Multi-Core.
40-Kern-Grafik
Die voll ausgebaute Version des M3 Max verfügt über eine 40-Kern-GPU auf einer für die Apple-Silicon-Familie neuen Architektur. Sie brachte Dynamic Caching, Hardware-Raytracing und Unterstützung für Mesh Shading.
Grafiktests
| Gerät | GPU | Geekbench Metal | Blender 3.3 Classroom Metal | 3DMark Wild Life Extreme Unlimited |
|---|---|---|---|---|
| MacBook Pro 14 (2023) | M3 Max 40-Kern-GPU | 100 376 | 29,6 s | etwa 31 300 |
| MacBook Pro 16 (2023) | M3 Max 40-Kern-GPU | 99 672 | 32,0 s | etwa 31 000 |
| MacBook Pro 16 (2023) | M2 Max 38-Kern-GPU | 86 678 | 51,2 s | - |
Im Geekbench Metal liegt der M3 Max mit 40-Kern-Grafik etwa 15 % vor dem 38-Kern-M2 Max. In Blender sinkt die Renderzeit von etwa 51 auf 30-32 Sekunden.
Die 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit derselben 40-Kern-GPU erzielen ähnliche Ergebnisse. In diesen kurzen Tests gibt es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Gehäusen.
Die GPU wurde weniger stark beschleunigt als die CPU, aber der M3 brachte Hardware-Raytracing, Dynamic Caching und Mesh Shading hinzu.
Speicher
Die Speicherbandbreite des voll ausgebauten M3 Max blieb mit bis zu 400 GB/s auf dem Niveau des M2 Max. Die maximale Kapazität des Unified Memory stieg dagegen von 96 auf 128 GB.
CPU und GPU nutzen einen gemeinsamen Speicherpool. Dadurch kann die Grafikeinheit mit großen Datenmengen arbeiten, ohne dass separater Grafikspeicher erforderlich ist. 128 GB sind besonders beim Rendern komplexer Szenen und beim Schnitt von Videos in hoher Auflösung gefragt.
Fazit
Den größten Zuwachs gegenüber dem M2 Max verzeichnete die CPU. Der Wechsel von 8 auf 12 Performance-Kerne steigerte das Ergebnis im Cinebench R23 Multi-Core um etwa 63 % und im Geekbench 6 Multi-Core um etwa 39 %.
Die GPU legte weniger stark zu: Im Geekbench Metal beträgt ihr Vorsprung gegenüber dem 38-Kern-M2 Max etwa 15 %. Gleichzeitig erhielt der M3 Max Dynamic Caching, Mesh Shading und Hardware-Raytracing.
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