Intel Core i7-1180G7

Intel Core i7-1180G7: Hybride Leistung für Ultrabooks des Jahres 2025
Überblick über einen Prozessor, der weiterhin um einen Platz in Ihrer Tasche kämpft
Architektur und Fertigungsprozess: 10 nm SuperFin und Willow Cove
Der 2021 eingeführte Intel Core i7-1180G7 bleibt auch im Jahr 2025 relevant für budgetfreundliche Ultrabooks. Seine Tiger Lake-Architektur basiert auf einem 10-Nanometer-SuperFin-Fertigungsprozess, der zu seiner Zeit ein Durchbruch für Intel war, da er den Energieverbrauch reduzierte und die Taktraten erhöhte.
- Kerne und Threads: 4 Kerne, 8 Threads. Basis-Taktfrequenz — 1,3 GHz, maximal im Turbomodus — 4,6 GHz für einen Kern.
- Grafik: Integrierte Intel Iris Xe mit 96 EU (Execution Units), unterstützt DirectX 12 und Hardware-Decodierung von AV1.
- Besonderheiten: Die Willow Cove-Kerne sind für KI-Aufgaben optimiert (z.B. Rauschunterdrückung in Zoom), während PCIe 4.0 eine schnelle Verbindung zu SSDs bietet.
Der Hauptvorteil des i7-1180G7 liegt im Gleichgewicht zwischen Leistung und Energieeffizienz. Allerdings wirken 4 Kerne im Jahr 2025 im Vergleich zu 6-8 Kern-Ryzen 7 7840U oder Apple M3 schon eher bescheiden.
Energieverbrauch und TDP: 7–15 W für dünne Laptops
Die TDP des Prozessors liegt zwischen 7 und 15 W, was ihn für Ultrabooks mit einer Dicke von weniger als 15 mm geeignet macht. Zum Beispiel zeigt das Dell XPS 13 9310 mit diesem CPU einen leisen Betrieb, selbst unter Last.
- Leistungsmodi: Bei Büroanwendungen überschreitet der Chip selten 10 W, kann jedoch beim Rendern von Videos oder beim Spielen kurzfristig bis zu 25 W verbrauchen (PL2).
- Wärmeabgabe: Ohne ein qualitativ hochwertiges Kühlsystem (z.B. beim Huawei MateBook X Pro) kann die Frequenz nach 10 Minuten Last auf 2,8 GHz absinken.
Leistung: Schneller als Sie denken
Laut Geekbench 6 (1673 / 4339) überholt der i7-1180G7 in Single-Thread-Anwendungen den AMD Ryzen 5 5600U, verliert jedoch in der Multithread-Leistung.
- Büro und Multimedia:
- Chrome mit 20 Tabs + Slack + Zoom — ohne Verzögerungen.
- 4K-Bearbeitung in DaVinci Resolve: Rendering eines 1-minütigen Videos dauert 2,5 Minuten (im Vergleich zu 1,7 Minuten beim Ryzen 7 5800U).
- Spiele:
- CS:GO bei mittleren Einstellungen (1080p) — 60-70 FPS;
- Genshin Impact (720p, niedrige Einstellungen) — 40-45 FPS.
- Turbo-Modus: Bei Anschluss an das Stromnetz bleibt die Frequenz bis zur Überhitzung bei 4,2 GHz (in der Regel 8-12 Minuten).
Nutzungsszenarien: Für wen ist der i7-1180G7 gedacht?
1. Studierende und Büroangestellte — ideal für Dokumente, Videokonferenzen und leichtes Fotobearbeiten.
2. Reiselustige — geringes Gewicht der Laptops (ab 1,1 kg) und bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit.
3. Kasuelle Gamer — geeignet für Indie-Spiele oder Streaming über GeForce NOW.
Für Entwickler (Code-Compilation in Android Studio) oder Videografen (8K-Rendering) sind Prozessoren mit 6+ Kernen jedoch die bessere Wahl.
Akkulaufzeit: Wie Intel den Akku schont
Laptops mit dem i7-1180G7 werden 2025 weiterhin verkauft, dank Optimierungen:
- Intel Dynamic Tuning 2.0: Senkt automatisch die Frequenz beim Betrieb im Akkubetrieb. Beispielsweise sinkt im Energiesparmodus die FPS-Zahl in Spielen um 30%, aber die Akkulaufzeit erhöht sich um 2 Stunden.
- Szenarien:
- Surfen im Web: 9-11 Stunden (Helligkeit 150 Nits);
- Video-Player (lokales 1080p): bis zu 14 Stunden;
- Last (Photoshop + Chrome): 4-5 Stunden.
Vergleich mit Mitbewerbern: Wer ist 2025 stärker?
- AMD Ryzen 5 7640U (Zen 4): 20% schneller in Multithreading-Anwendungen, aber teurer ($900 vs. $750 für ein Laptop).
- Apple M3 (8 GPU-Kerne): Zweimal höhere Leistung in Final Cut Pro, aber eingeschränkte Kompatibilität mit Windows-Software.
- Intel Core i5-1335U (Raptor Lake): 15% besser in Multitasking-Anwendungen, aber schlechtere Grafik (Iris Xe 80 EU).
Preise für Laptops mit dem i7-1180G7 im Jahr 2025: $700–1000 (neue Modelle wie Acer Swift 5 oder Lenovo Yoga 7i).
Vor- und Nachteile
Stärken:
- Beste Single-Thread-Leistung seiner Klasse;
- Leistungsstarke iGPU-Grafik;
- Unterstützung für Thunderbolt 4 (Anschluss externer GPUs).
Schwächen:
- 4 Kerne begrenzen die Multitasking-Fähigkeiten;
- Hitzeentwicklung bei längerer Last;
- Keine Unterstützung für Wi-Fi 7.
Empfehlungen zur Laptop-Auswahl
1. Gerätetyp: Ultrabook mit einer Bildschirmdiagonale von 13–14 Zoll (z.B. Asus ZenBook 14X).
2. RAM: Mindestens 16 GB LPDDR4X — Iris Xe „frisst“ bis zu 2 GB.
3. Kühlung: Zwei Lüfter (wie im HP Spectre x360) für stabiles Turbo.
4. SSD: Unbedingt PCIe 4.0 (Geschwindigkeit ab 3 GB/s).
Vermeiden Sie Modelle mit passiver Kühlung — der Prozessor wird drosseln.
Fazit: Lohnt sich der Kauf 2025?
Der Intel Core i7-1180G7 eignet sich für diejenigen, die nach einem günstigen ($700–900) Ultrabook für die Arbeit unterwegs suchen. Seine wichtigsten Vorteile sind der flüssige Betrieb in Büroanwendungen, eine anständige Grafik und die Portabilität. Für komplexe Aufgaben (Video-Bearbeitung, ML) ist es jedoch besser, für ein Laptop mit Ryzen 7 oder Core i5-1340P mehr auszugeben.
Für wen:
- Freiberufler, die oft in Cafés oder an Flughäfen arbeiten;
- Studierende, die einen leichten Laptop für das Studium benötigen;
- Nutzer, die zum ersten Mal von PC auf Laptop umsteigen.
Haupttipp für 2025: Wenn das Budget es zulässt, schauen Sie sich Prozessoren mit Neurobeschleunigern an (Intel Core Ultra 5 125U) — diese sind besser für die KI-Software der Zukunft geeignet.