Apple M4 Pro 12 Cores

Apple M4 Pro 12 Kerne: Eine Revolution in der mobilen Leistung
Architektur und Fertigungsprozess: 3 nm für maximale Effizienz
Der Apple M4 Pro 12 Kerne Prozessor ist ein neues Kapitel in der Reihe der Apple Silicon Chips. Er basiert auf einem 3-Nanometer-Fertigungsprozess und vereint 12 Kerne: 8 Performance-Kernen (P-Kernen) und 4 Effizienz-Kernen (E-Kernen). Jedes Kern arbeitet mit einem Thread (insgesamt 12 Threads), was typisch für die Architektur von Apple ist – Hyper-Threading ist nicht vorhanden, stattdessen gibt es eine Optimierung für spezifische Aufgaben.
- P-Kerne sind für rechenintensive Aufgaben verantwortlich: Rendering, Code-Komplilierung, Videoverarbeitung. Ihre Basistaktfrequenz beträgt 4,41 GHz, und im Turbomodus können sie kurzzeitig höher takten.
- E-Kerne sind für Hintergrundaufgaben (Datei-Downloads, Updates, Streaming) konzipiert und arbeiten bei reduzierten Frequenzen, um den Akku zu schonen.
Die integrierte Grafik Apple M4 GPU (16-Kern) stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. 16 Rechenblöcke unterstützen Raytracing, Hardware-beschleunigtes Video-Encoding/Decoding (einschließlich ProRes und AV1) sowie verbesserte Spieleleistung. Zum Vergleich: Die GPU in M3 Pro hatte 14–18 Kerne, aber M4 zeigt eine Steigerung von 20–30% in Rendering-Tests.
Energieverbrauch und TDP: Balance zwischen Leistung und Autonomie
Apple gibt die genaue TDP nicht bekannt, aber Analysen zeigen, dass der M4 Pro im Bereich von 25–35 W liegt. Dies ist vergleichbar mit Intel Core i7-H Serie oder AMD Ryzen 9 7940HS, jedoch mit einem entscheidenden Vorteil: Dank des 3 nm Fertigungsprozesses erzielt Apple eine höhere Effizienz. Zum Beispiel verbraucht der Prozessor im Leerlauf weniger als 1 W, indem er Aufgaben auf E-Kerne umschaltet.
Das Kühlsystem in Notebooks mit M4 Pro (z.B. MacBook Pro 14") bewältigt Passiv die Belastung in Büroanwendungen, während aktive Kühler nur bei längeren Arbeiten in Adobe Premiere oder Blender aktiviert werden.
Leistung: Von Excel bis zu AAA-Spielen
Die Ergebnisse der Geekbench 6 Tests sind beeindruckend:
- Single-Core: 3751 – das ist höher als bei Intel Core i9-13900HK (3200) und AMD Ryzen 9 7945HX (3300).
- Multi-Core: 20088 – hier übertrifft der M4 Pro sogar 16-Kern-Desktop-Prozessoren wie Ryzen 9 7950X.
Reale Anwendungen:
- Büroarbeit: 50 Tabs im Chrome + paralleles Arbeiten mit Figma und Slack – der Prozessor nutzt E-Kerne und sorgt für eine flüssige Benutzeroberfläche.
- Multimedia: Rendering von 8K-Video in Final Cut Pro ist 30% schneller als mit M3 Pro.
- Gaming: In Resident Evil 4 (Einstellungen Medium, 1200p) liefert die M4 GPU stabile 60 FPS. Zum Vergleich: Intel Iris Xe kommt mit Mühe auf 30 FPS bei derselben Auflösung.
Turbo-Modus: Bei kurzzeitigen Belastungen (z.B. beim Exportieren eines Projekts) takten die P-Kerne auf bis zu 4,8 GHz, jedoch sinkt die Frequenz nach 5–7 Minuten auf 4,0 GHz, um Überhitzung zu vermeiden.
Nutzungsszenarien: Für wen ist der M4 Pro gemacht?
1. Profis:
- Videomonteure, 3D-Designer, Entwickler – alle, die Mobilität ohne Kompromisse benötigen.
- Beispiel: Das Rendern eines 10-minütigen Videos in DaVinci Resolve dauert 8 Minuten, im Vergleich zu 12 Minuten mit M2 Pro.
2. Gamer:
- Auch wenn der Mac keine Gaming-Plattform ist, meistert der M4 Pro moderne Projekte via Rosetta 2 oder Cloud-Dienste.
3. Alltagsaufgaben:
- Für die Arbeit mit Dokumenten, Streaming und Videokonferenzen ist der Prozessor überdimensioniert, bietet aber „Spielraum für die Zukunft“.
Autonomie: Bis zu 20 Stunden ohne Steckdose
Dank der Aufteilung in P- und E-Kerne zeigen Notebooks mit M4 Pro Rekordlaufzeiten:
- 18–20 Stunden beim Surfen im Web (Helligkeit 50%).
- 10–12 Stunden im Videobearbeitungsmodus.
Energiespartechnologien:
- Adaptive Voltage Scaling – reguliert dynamisch die Spannung für die Kerne.
- Unified Memory Architecture – verringert Latenzen und Energieverbrauch beim Datentransfer zwischen CPU, GPU und RAM.
Vergleich mit der Konkurrenz: Wer sind die Spitzenreiter?
- Apple M3 Pro (12-Kern): Der M4 Pro ist in Multi-Thread-Anwendungen 25% schneller.
- Intel Core Ultra 9 185H: Gewinnt in der Kompatibilität mit Windows-Software, verliert jedoch in der Energieeffizienz (Autonomie von Notebooks – bis zu 8 Stunden).
- AMD Ryzen 9 8945HS: Ist in der Leistung ähnlich, benötigt jedoch ein umfangreicheres Kühlsystem.
Der Hauptvorteil des M4 Pro ist Leistung pro Watt. Er ist 2–3 Mal effizienter als vergleichbare Intel- und AMD-Produkte bei Aufgaben wie Codekompilierung oder Rendering.
Vorteile und Nachteile: Ist es den Aufpreis wert?
Stärken:
- Rekordautonomie.
- Hohe Leistung in professionellen Anwendungen.
- Geräuschloser Betrieb in den meisten Szenarien.
Schwächen:
- Eingeschränkte Upgrade-Möglichkeiten (Speicher und SSD sind auf der Platine verlötet).
- Hoher Preis: Notebooks mit M4 Pro beginnen bei 2500 $.
- Wenig optimierte Spiele für macOS.
Empfehlungen zur Notebook-Wahl
1. Ultrabook: MacBook Pro 14“ – ideal für Designer und Programmierer.
2. Workstation: MacBook Pro 16" – Liquid Retina XDR Display und verbesserte Kühlung für längere Belastungen.
Worauf achten:
- Arbeitsspeicher: mindestens 16 GB für Schnitt, 32 GB für 3D-Modellierung.
- SSD: 1 TB und mehr, wenn Sie mit 4K-Material arbeiten.
- Anschlüsse: Thunderbolt 4 für den Anschluss von 6K-Monitoren und externen Speichermedien.
Fazit: Für wen eignet sich der M4 Pro?
Dieser Prozessor ist für diejenigen geschaffen, die keine Kompromisse bei der Leistung für Mobilität eingehen wollen. Wenn Sie:
- Ein Profi im kreativen Bereich sind,
- Ruhe und lange Autonomie schätzen,
- Bereit sind, in eine langfristige Lösung zu investieren,
wird der M4 Pro eine ausgezeichnete Wahl sein. Seine wichtigsten Vorteile – Geschwindigkeit, Effizienz und Integration mit dem Apple-Ökosystem – rechtfertigen den hohen Preis für die Zielgruppe. Für gelegentliche Benutzer reicht das Basis M3 oder sogar M2 aus, aber wo jede Sekunde des Renderings zählt, hat der M4 Pro keine Konkurrenz.