NVIDIA GeForce RTX 4050
NVIDIA GeForce RTX 4050 Laptop GPU: Tests der Versionen mit 45, 75, 105 und 140 W
Die NVIDIA GeForce RTX 4050 wurde ausschließlich in der mobilen Version herausgebracht. Eine separate RTX 4050 für Desktop-Computer wurde vom Unternehmen nicht präsentiert: Das Einstiegsmodell der Desktop-Serie der Ada-Lovelace-Generation ist die RTX 4060. Daher verwenden Notebooks, All-in-One-PCs und kompakte Systeme mit RTX 4050 genau die GeForce RTX 4050 Laptop GPU.
Ein Name allein reicht nicht aus, um die Leistung eines bestimmten Notebooks zu bewerten. Im schlanken MSI Thin GF63 ist die Leistung der RTX 4050 auf 45 W begrenzt, während ASUS für das TUF Gaming A15 bis zu 140 W unter Berücksichtigung von Dynamic Boost angibt. Im 3DMark erreicht der Unterschied zwischen diesen Konfigurationen fast 45 %.
Mobile Ada Lovelace mit 6 GB Speicher
Die RTX 4050 Laptop GPU verfügt über 2560 CUDA-Kerne, 6 GB GDDR6-Speicher und eine 96-Bit-Schnittstelle. Die Boost-Frequenz liegt im Bereich von 1605 bis 2370 MHz, der offizielle Leistungsbereich der Grafikeinheit beträgt 35-115 W. Die genauen Frequenzen und Limits legt der Notebook-Hersteller fest.
Die Architektur Ada Lovelace brachte RT-Kerne der dritten Generation, Tensor-Kerne der vierten Generation und die Hardware-Generierung von Frames mit. Im Hinblick auf den Technologie-Stack übertrifft die RTX 4050 die mobile RTX 3050 deutlich, jedoch bleibt der Speicherumfang bescheiden.
Für Spiele in Full HD sind 6 GB noch ausreichend, jedoch erhöhen schwere Texturen, Raytracing und eine Auflösung von 2560 × 1440 schnell den Speicherbedarf. In neuen Spielen muss die Texturqualität manchmal früher reduziert werden, als die GPU vollständig an ihre Rechenleistung stößt.
Warum die RTX 4050 in 45 W und 140 W vorkommt
Notebook-Hersteller passen selbstständig die Leistungsgrenzen, Dynamic Boost, Kühlung und Betriebsfrequenzen der Grafikkarte an.
Das MSI Thin GF63 verwendet eine RTX 4050 mit einer maximalen Leistung von 45 W. Der Acer Nitro V 15 gibt 75 W an, das Lenovo LOQ 15 Gen 9 erhielt eine Konfiguration mit 105 W, während das ASUS TUF Gaming A15 - unter Berücksichtigung von Dynamic Boost - bis zu 140 W aufweist.
Der Wert von 140 W bedeutet nicht, dass die GPU konstant so viel Leistung verbraucht. Bei ASUS umfasst diese Zahl das Hauptlimit und das zusätzliche Budget für Dynamic Boost, welches zwischen CPU und GPU umverteilt werden kann.
Nach einem bestimmten Punkt beginnt die RTX 4050, an verfügbaren Frequenzen und Spannungen zu grenzen. Daher verlangsamt sich das Leistungswachstum lange bevor der Unterschied in der angegebenen Leistung das Maximum erreicht.
3DMark-Ergebnisse in bestimmten Notebooks
Zum Vergleich wurde der Wert 3DMark Time Spy Graphics Score verwendet. Er spiegelt die Leistung des grafischen Teils unter DirectX 12-Belastung wider und ist weniger von der CPU abhängig als der Gesamtwert Time Spy.
| Notebook | RTX 4050 Konfiguration im Test | 3DMark Time Spy Graphics |
|---|---|---|
| ASUS TUF Gaming A15 FA507 | Bis zu 140 W mit Dynamic Boost | 9 377 |
| Lenovo LOQ 15 Gen 9 | 105 W | 8 766 |
| Acer Nitro V 15 ANV15-51 | 75 W | 8 100 |
| MSI Thin GF63 12Vx | 45 W | 6 476 |
Alle Ergebnisse wurden von LaptopMedia veröffentlicht und beziehen sich auf den grafischen Wert von 3DMark Time Spy. Die Notebooks wurden zu unterschiedlichen Zeiten getestet und wiesen unterschiedliche Treiber, Kühlmethoden und werkseitige Profile auf. Daher zeigt die Tabelle einen typischen Bereich und keinen strengen Laborvergleich.
Das ASUS TUF Gaming A15 erzielte etwa 45 % mehr Punkte als das MSI Thin GF63. Besonders auffällig ist der Übergang von 45 auf 75 W: das Ergebnis stieg um etwa 25 %.
Danach verringert sich der Gewinn. Das Lenovo mit der 105-W-Konfiguration übertraf das 75-W-Modell von Acer um etwa 8 %, während ASUS mit angegebenen 140 W etwa 7 % vor Lenovo liegt.
In dieser Auswahl blieb die 75-W-Konfiguration hinter ASUS um 14 % zurück, und die 105-W-Konfiguration etwa um 7 %. Das macht die zusätzlichen Watt nicht nutzlos, zeigt jedoch, dass eine strenge Grenze von 45 W stärker auf die RTX 4050 wirkt als der Unterschied zwischen leistungsstärkeren Versionen.
Spiele: Full HD bleibt die Hauptauflösung
Die RTX 4050 eignet sich am besten für die Auflösung 1920 × 1080. In Wettkampfspielen reicht ihre Leistung aus, um Bildschirme mit hoher Bildwiederholrate zu unterstützen. In anspruchsvollen Einzelspielerprojekten muss man zwischen maximalen Texturen, Raytracing und stabilen Bildraten wählen.
DLSS Super Resolution reduziert die interne Render-Auflösung, während Frame Generation einen Zwischenframe hinzufügt. Dies kann die angezeigte FPS deutlich erhöhen, jedoch verbessert die Frame-Generierung nicht die ursprünglich niedrige Leistung. Bei einer Basis von 25-30 FPS bleiben Verzögerungen bei den Steuerungen und Bewegungsinstabilität erhalten.
Die RTX 4050 unterstützt DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction und die Generierung eines zusätzlichen Frames. Multi Frame Generation und Dynamic Multi Frame Generation sind für RTX 50-Grafikkarten gedacht.
Raytracing bleibt für dieses Modell eine zusätzliche Möglichkeit und kein Modus für maximale Einstellungen. In anspruchsvollen Spielen muss man normalerweise zusammen mit Raytracing auch DLSS aktivieren und einige Grafikparameter senken.
Arbeiten mit Video, Blender und CUDA
Die Unterstützung von CUDA und OptiX macht die RTX 4050 nützlich in Blender, DaVinci Resolve, Adobe-Anwendungen und anderen Programmen mit GPU-basiertem Beschleunigung. Der NVENC-Encoder der achten Generation unterstützt AV1, was nützlich ist für Videoaufnahmen, Streams und den Export von Clips.
Für den Schnitt in Full HD, Lehrprojekte und vergleichsweise einfache 3D-Szenen reicht die Leistung aus. In ernsthaften Arbeitsaufgaben wird 6 GB Speicher erneut zur Begrenzung: Große Szenen, hochauflösende Materialien und einige neuronale Netzwerkmodelle passen möglicherweise nicht in den VRAM.
Was vor dem Kauf zu beachten ist
Bei der Auswahl eines Notebooks mit RTX 4050 sind wichtig:
- maximale Leistung der Grafikkarte;
- Vorhandensein eines MUX Switch oder Advanced Optimus;
- Temperaturen und Lüftergeräusche unter Dauerlast;
- Spielebenchmarks des spezifischen Modells;
- Qualität des installierten Bildschirms.
Besonders vorsichtig sollte man bei schlanken Modellen mit einem Limit von 45-50 W sein. In der Auslage wird dieselbe RTX 4050 angegeben, jedoch können sie unter anhaltender Grafikklast deutlich hinter größeren Notebooks zurückbleiben.
Fazit
Die GeForce RTX 4050 Laptop GPU ist in erster Linie für Spiele in Full HD, Arbeiten mit CUDA und hardwarebasiertes Video-Encoding ausgelegt. Die Architektur Ada Lovelace, Frame Generation und AV1 erhalten ihren praktischen Wert, jedoch schränken 6 GB Speicher die maximalen Einstellungen und den Puffer für zukünftige Spiele ein.
Das Hauptmerkmal der RTX 4050 ist die Abhängigkeit der Leistung vom spezifischen Notebook. In der betrachteten Auswahl erzielte das 140-W-Modell etwa 45 % mehr Punkte als die 45-W-Version. Dabei nahm die Rendite von zusätzlicher Leistung deutlich ab, nachdem man die 75-105 W erreicht hatte.
Deshalb sollte man nicht einfach eine abstrakte RTX 4050 wählen, sondern ein Notebook mit einem bekannten Leistungslimit, ordentlicher Kühlung und geprüften Testergebnissen auswählen. Eine Desktop-GeForce RTX 4050 gab es nicht - dies ist ausschließlich ein mobiler Grafikprozessor.
Basic
Speicherspezifikationen
Theoretische Leistung
Verschiedenes
Benchmarks
Im Vergleich zu anderen GPUs
Verwandte GPU-Vergleiche
In sozialen Medien teilen
Oder verlinken Sie uns
<a href="https://cputronic.com/index.php/de/gpu/nvidia-geforce-rtx-4050" target="_blank">NVIDIA GeForce RTX 4050</a>