CPU-Vergleichsergebnis
Intel Core Ultra X7 358H vs Intel Core Ultra 7 255H: Leistungs- und integrierte Grafikanalyse
Der Intel Core Ultra X7 358H und der Core Ultra 7 255H gehören zur mobilen H-Klasse und verfügen über jeweils 16 Kerne und 16 Threads, sind jedoch auf unterschiedlichen Architekturgenerationen aufgebaut. Der Core Ultra 7 255H gehört zu Arrow Lake, während der Core Ultra X7 358H zur neueren Panther Lake-Generation zählt.
In Bezug auf die klassischen Spezifikationen wirkt der 255H überzeugend: Er hat sechs leistungsstarke Kerne, eine Taktfrequenz von bis zu 5,1 GHz und 24 MB Cache. Der 358H hat nur vier P-Kerne, eine Taktfrequenz von bis zu 4,8 GHz und 18 MB Cache. Dennoch zeigt sich der neuere Prozessor in ausgewählten Notebooks als schneller im Geekbench 6, und seine integrierte Grafik sowie NPU gehören zu einer deutlich höheren Klasse.
Hauptunterschiede
| Merkmale | Intel Core Ultra X7 358H | Intel Core Ultra 7 255H |
|---|---|---|
| Generation | Panther Lake, Serie 3 | Arrow Lake, Serie 2 |
| Kernkonfiguration | 4P + 8E + 4 LP E | 6P + 8E + 2 LP E |
| Maximale Taktfrequenz | 4,8 GHz | 5,1 GHz |
| L3-Cache | 18 MB | 24 MB |
| Basisleistung | 25 W | 28 W |
| Maximale Turbo-Leistung | 80 W | 115 W |
| Unterstützter Speicher | LPDDR5X-9600, bis 96 GB | LPDDR5X-8400 oder DDR5-6400, bis 128 GB |
| Integrierte Grafik | Intel Arc B390, 12 Xe-Kerne | Intel Arc 140T, 8 Xe-Kerne |
| Grafiktaktfrequenz | bis 2,5 GHz | bis 2,25 GHz |
| NPU-Leistung | 50 TOPS | 13 TOPS |
Der Core Ultra 7 255H bietet mehr P-Kerne, einen größeren Cache und Unterstützung für Konfigurationen mit DDR5. Der Core Ultra X7 358H ist für niedrigere Leistungsgrenzen, schnellere LPDDR5X und deutlich verbesserte integrierte Grafik ausgelegt.
Leistung in bestimmten Notebooks
In der Tabelle sind einzelne Ergebnisse von Geekbench 6 unter Windows aufgeführt. Diese zeigen das Verhalten der Prozessoren in spezifischen Geräten und nicht die durchschnittliche Leistung aller Notebooks mit diesen Chips. Die Ergebnisse werden von Kühlung, Leistungsgrenzen, Speicher, BIOS-Version und gewähltem Leistungsprofil beeinflusst.
| Prozessor | Notebook | Single Core | Multi Core |
|---|---|---|---|
| Core Ultra X7 358H | HP OmniBook 7 16-bh0xxx | 2896 | 16 566 |
| Core Ultra X7 358H | Acer Swift 16 AI SF16-71T | 2852 | 16 459 |
| Core Ultra X7 358H | Samsung Galaxy Book6 Pro | 2850 | 16 733 |
| Core Ultra 7 255H | ASUS Zenbook 14 UX3405CA | 2801 | 14 808 |
| Core Ultra 7 255H | Acer Swift Go 14 SFG14-74T | 2644 | 14 717 |
| Core Ultra 7 255H | Dell Pro Max 16 MC16250 | 2622 | 16 057 |
In dieser kleinen Auswahl erreicht der Core Ultra X7 358H im Durchschnitt etwa 2866 Punkte im Einzelprozess- und 16 586 Punkte im Mehrprozess-Test. Der Core Ultra 7 255H erzielt ungefähr 2689 und 15 194 Punkte.
Der Vorteil des 358H beträgt etwa 7% im Single Core und 9% im Multi Core. Dies sind Ergebnisse der gewählten Notebooks und nicht eine garantierte Differenz zwischen beliebigen Systemen mit diesen Prozessoren.
Bemerkenswert ist, dass der 358H trotz einer geringeren Anzahl an P-Kernen, einer niedrigeren maximalen Taktfrequenz und einer Turbo-Leistungsgrenze von 80 W vorne liegt. Dabei zeigt der Dell Pro Max 16, dass ein gut konfiguriertes Notebook mit dem 255H in der Mehrprozessprüfung nahezu mit Panther Lake gleichziehen kann.
Integrierte Grafik
Der Core Ultra X7 358H verfügt über die Intel Arc B390 mit 12 Xe-Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 2,5 GHz. Im Core Ultra 7 255H ist die Arc 140T mit acht Xe-Kernen und einer Taktfrequenz von bis zu 2,25 GHz verbaut.
Im Geekbench OpenCL erzielte die Grafik Arc B390 im Samsung Galaxy Book6 Pro 57 001 Punkte, während die Arc 140T im Acer Swift Go 14 41 544 Punkte erreichte. Der Unterschied in diesem Paar beträgt etwa 37%.
Ein einzelner OpenCL-Test ermöglicht es nicht, den Vorteil in allen Spielen und professionellen Anwendungen genau zu bestimmen. Dennoch deutet die Kombination von 12 gegenüber 8 Xe-Kernen, höheren Taktfrequenzen und einem deutlich besseren Ergebnis im Rechentest auf einen klaren Vorteil für die Arc B390 hin.
Für ein Notebook ohne dedizierte Grafikkarte wird die Grafik zum Hauptargument für den Core Ultra X7 358H. Sie eignet sich besser für Spiele, Bildbearbeitung, Videoschnitt und Anwendungen mit GPU-Beschleunigung.
NPU und lokale AI-Aufgaben
Die NPU des Core Ultra X7 358H erreicht 50 TOPS im Vergleich zu 13 TOPS des Core Ultra 7 255H.
In typischen Büroanwendungen hat dieser Unterschied kaum Auswirkungen auf die Arbeitsgeschwindigkeit. Der Vorteil zeigt sich in Anwendungen, die NPU für Rauschunterdrückung, Kameraeffekte, Transkription, Bildverarbeitung und lokale AI-Funktionen nutzen.
Es macht nicht immer Sinn, nur für eine höhere TOPS-Zahl mehr zu bezahlen. In diesem Fall ergänzt die leistungsstärkere NPU die beschleunigte Grafik und die neuere CPU-Architektur, anstatt nur eine Verbesserung zu sein.
Energieverbrauch und Speicher
Die offiziellen Leistungsgrenzen des 358H sind niedriger: 25 W im Basisbetrieb und bis zu 80 W im Turbo im Vergleich zu 28 W und 115 W beim 255H. Dies macht Panther Lake zu einer besser geeigneten Basis für dünne Notebooks, obwohl der tatsächliche Energieverbrauch von den Einstellungen des Herstellers abhängt.
Der Core Ultra X7 358H unterstützt LPDDR5X-9600. Die hohe Speichergeschwindigkeit ist besonders für die integrierte Grafik von Vorteil, die auf den gemeinsamen Systemspeicher zugreift.
Der Core Ultra 7 255H ist universeller in den Konfigurationen. Er unterstützt sowohl LPDDR5X als auch DDR5. Die Verfügbarkeit von austauschbaren Modulen hängt jedoch vom Design des spezifischen Notebooks ab.
Fazit
Der Intel Core Ultra X7 358H erscheint in den meisten Notebooks ohne dedizierte Grafikkarte vorteilhafter. In den gewählten Ergebnissen von Geekbench 6 ist er etwa 5-10% schneller, und die Arc B390 ist deutlich leistungsfähiger als die Arc 140T. Ein zusätzliches Plus ist die NPU mit 50 TOPS.
Der Core Ultra 7 255H bleibt sinnvoll, wenn das Notebook mit ihm deutlich günstiger ist oder mit einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet ist.
Bei vergleichbarem Preis erscheint die Wahl für den Core Ultra X7 358H logischer: Er ist schneller in den betrachteten CPU-Tests, deutlich stärker in der integrierten Grafik und ist für niedrigere Leistungsgrenzen ausgelegt.
Vorteile
- Neuer Erscheinungsdatum: December 2025 (December 2025 vs January 2025)
- Höher Performance-Kern-Turbotaktung: 5.1 GHz (4.8 GHz vs 5.1 GHz)
- Größer L3-Cache: 24 MB shared (18 MB shared vs 24 MB shared)
- Höher Herstellungsprozess: 3 nm (Intel 18A vs 3 nm)
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